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Lothringer Verlag

für Bühne und Musik

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Ihr Verlag für Neue Musik
Verlagsgeschichte

Der Lothringer Verlag für Bühne und Musik wurde im Jahr 1996 vom derzeitigen Geschäftsführer und Herausgeber Holger Stefaniak gegründet.
Anfangs als Non-Profit-Unternehmen ins Leben gerufen, widmete sich der Musikverlag zunächst nur einzelner Werke und Autoren und wuchs schnell zu einem ernstzunehmenden Unternehmen heran.
Sicher, es gibt bessere Möglichkeiten Geld zu verdienen, als gerade mit „Schrägtönereien“.
Aber müssen wir nicht ebenso, wie unsere Ahnen es getan haben, unsere „Tonfarben“ und die damit verbundene Klangkultur konservieren?
Eine wichtige und wesentliche Antriebsfeder zur Eröffnung des Verlages stellte das Missfallen über die Konditionen und das unerschöpfliche Ausmaß des „Deutschen Musikverleger Vertrags“ dar.
„Es müsste doch auch weniger kompliziert und gerechter für beide Seiten gehen?“
Der Lothringer Verlag beantwortet diese Frage positiv. Es geht!
Autoren, welche schon einen Verlagsvertrag unterschrieben hatten, bemerkten das schnell.
Bessere Konditionen bei der Ausschüttung von Tantiemen, ein verständlicher Vertragstext, der auf einer Seite alles das abdeckt, was sein „großer Bruder“ auch beinhaltet und keine umständlich formulierten Paragraphen.

Wer schon einmal selbst versucht hat, bei Verlagen „unterzukommen“, der weiß, dass es hierfür fast keine Chance gibt, es sei denn, man hat einen Namen, der Türen öffnet.
Diese Erfahrung, und dass eine anonyme Betreuung bei Mitbewerbern an der Tagesordnung zu sein scheint, brachte dem Lothringer Verlag schnell Zulauf von abgewiesenen oder unzufriedenen Komponisten und Komponistinnen. Natürlich wird auch im Lothringer Verlag sorgfältig ausgewählt, wer veröffentlicht wird, das ist man vor allem seinen Kunden schuldig.
Ab und zu kommt es jedoch vor, dass hinter dem Geschriebenen, was für eine Herausgabe vorerst ungeeignet ist, eine tolle Idee steckt. Sollte das der fall sein, kann es sein, dass mit einer Ablehnung der Vorschlag zur Korrektur verbunden ist. Viele unserer Autoren ließen und lassen sich leiten, was ihrem Erfolg fast immer zuträglich war. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass im Lothringer Verlag für Bühne und Musik Fachkompetenz großgeschrieben wird und das Musikstudium (Komposition) Voraussetzung für die Arbeit im Lektorat ist. Leider wird in den meisten Verlagen darauf verzichtet und es treiben dort allenfalls Musik- und Theaterwissenschaftler ihr Unwesen, die in den seltensten Fällen jemals professionell musikalisch tätig gewesen sind.

Schon bei der Gründung war das Hauptaugenmerk auf zeitgenössische Musik gerichtet.
Dieses hinderte den Verlag aber nicht daran, auch Aufträge für Bearbeitungen, Neu-Editionen oder Rekonstruktionen alter Musik anzunehmen. Dieses warf keinesfalls die Konzeption über den Haufen, einen Verlag für junge und unbekannte Autoren zu führen.
Ein weiteres Novum ist die Annahme von Kompositionsaufträgen.
Der Lothringer Verlag vermittelt gern zwischen Kunden und Autoren. Gerade für Wettbewerbe, deren Regelwerk vorschreibt, Werke der zeitgenössischen Musik spielen zu müssen, machen es dem jungen Interpreten nicht immer leicht, passende und wirkungsvolle Stücke zu finden.
Warum also nicht Eines komponieren lassen?
Hierbei erlaubt es sich, dass Stärken des Spielers betont und Schwächen außer Acht gelassen werden.
Auch von Beginn an wurden Werke der Kirchen- und Chormusik in den Katalog aufgenommen.
Viele der hier vertretenen Werke zeichnen sich besonders durch ihre kleine Besetzung aus.

Durch das Einreichen von Liedkompositionen wurden bald auch Textautoren in die „Verlag-Familie“ aufgenommen. Derzeit arbeitet der Lothringer Verlag daran, Theaterstücke zu finden und zu veröffentlichen.
Denn auch hier gilt: Wer nicht viel Glück hat oder einen Fürsprecher, wird es schwer haben sich veröffentlicht zu finden.

Des Öfteren werden wir gefragt: Welches Editions-Programm benutzt der Verlag?
Die Antwort hierauf ist nicht ganz leicht.
Bei der Gründung editierten wir mit der Software von der capella-software GmbH und blieben diesem Musikprogramm in den darauffolgenden fünf Jahren treu. Doch, gerade was bei der Neuen Musik so wichtig ist, nämlich rhythmusgenaue Verteilung des Notentextes, stellte uns nicht vollends zufrieden. Ebenfalls wuchsen die Ansprüche unserer Komponisten und viele von ihnen arbeiteten mit den professionelleren Programmen Finale und Sibelius. Nach dem Ansehen der Demo-Versionen der beiden „Großen“ wurde uns schnell klar, dass ein Umstieg unumgänglich wurde.
Deshalb entschieden wir uns für das Programm von Sibelius, da dieses von seiner Handhabung für uns als das Bedienfreundlichste erkannt wurde.
Unsere neuen Auflagen werden deshalb generell mit Sibelius 7 erstellt.
Selbstverständlich können wir aber mit allen gebräuchlichen Editions-Programmen umgehen.
Sollten Sie also Ihre Werke nicht mit Sibelius erstellt haben, ist das für uns kein Problem.