©  2013 Lothringer Verlag für Bühne und Musik  | Holger Stefaniak | Ritterstraße 65 | 06385 Aken /Elbe  | Datenschutzerklärung
Home Impressum Online-Shop AGB Kontakt Extras Autor werden
Lothringer Verlag

für Bühne und Musik

www.lothringer-verlag.de
Ihr Verlag für Neue Musik
Werkebeschreibung
Violine

Die Violine ist wohl das Soloinstrument, was jedem zuerst einfällt, fragt man nach dem bekanntesten Konzertinstrument. Die unglaublichen technischen und klanglichen Möglichkeiten, die die Violine bietet, inspirierte auch Jean François de Guise. In den „3 Miniatures“ verarbeitet de Guise Klangfragmente, die einerseits betrachtend, andererseits aber auch bewusst gehört werden können, auch ihre Dichtheit besticht noch zusätzlich und ihrer absolute Klarheit verlangt ein Höchstmaß an Konzentration. In der Komposition „Intermittance“ verarbeitet de Guise Eindrücke, die er während einer Aufführung eines Violin-Werkes des Kölner Komponisten Andreas H. M. Hoffmann, dem das Stück auch gewidmet ist. In der Meditation für Violine und Orgel benutzt de Guise eine durchaus „gebräuchlichere“ Tonsprache, welche seiner Modernität jedoch unterschwellig treu bleibt. Auch deshalb eignet sich das Stück für traditionelle Messen oder Gottesdienste. Noch näher am Publikum stellen sich die „5 Pieces“ dar, die in bestem französischem Konservatismus komponiert worden sind. Pate hierfür stand der Lehrer von Jean François de Guise, Jean Langlais, der u. a. für einige der schönsten Klangstücke des 20. Jahrhunderts verantwortlich zeichnet. Klangschön und technisch anspruchsvoll geht es in der Elegie für Violine und Harfe zu. Nordische Tonfarben mischen sich mir zeitgenössischen Linien und rhythmischen Strukturen. Deutlich „neuzeitlicher“ stellen sich die Kompositionen „Intermezzo“ uns „Scarabocchia“ vor. Im Werk „Scarabocchia“ verlangt de Guise von seinen Interpreten ein Maximum an Genauigkeit und virtuoser Fertigkeit.