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Hans-Peter Beer wurde 1955 im Süden Schleswig-Holsteins geboren.

Für den Autodidakten bilden Spekulationen über das Verhältnis von Sprache und Musik unter Ansehung des gestisch-mimetischen Moments Ausgangspunkt des kompositorischen Schaffens,

eine entscheidende Rolle.

Daneben fließt die Beschäftigung mit christlicher Theologie und zeitgenössischem Philosophieren in sein Werk ein.

Die Beschäftigung mit verschiedenen Kompositionstechniken und die Ausnutzung der technischen Möglichkeiten von Instrumenten, gerade die der Holzbläserfamilie, zeichnet sich besonders deutlich in seinen "Drei Stücken für Flöte" ab. Mikrointervallik, die sich mit rhythmisch gebrochener Motivik paart, lockert einen starren avantgardistischen Stil auf, ohne jedoch zerrissen und beliebig zu wirken.

Multiphonics stellen ein kompositorisches Bindeglied zwischen den musikalischen Phrasen und sporadisch auftretender Rhythmus-Motivik dar oder bilden wie in der Nummer II seiner Flötenstücke das harmonische Grundgerüst der Komposition. Diese Effekte werdend dann in Nummer III wieder auf die ursprüngliche Akkumulation wie in Nummer I zurückgeführt.

Hans-Peter Beer